zurück zur Liste

DNA-Asservierung

Klinische Symptomatik

Bei jeder in unserem Labor durchgeführten molekulargenetischen Diagnostik wird die nicht verbrauchte DNA gegebenenfalls über 15 Jahre asserviert (Änderung ab 01.10.2009 aufgrund des neuen Gendiagnostikgesetzes). Diese Probe steht für eine etwaige weiterführende Diagnostik zur Verfügung.

Eine weiterführende Diagnostik kann mit Zustimmung des Patienten durch die behandelnden Ärzte veranlasst werden. In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, von Personen eine Blutprobe nur zur DNA-Asservierung zu gewinnen, ohne dass unmittelbar eine molekulargenetische Diagnostik durchgeführt werden kann. Dies trifft zu, wenn bei einer Familienuntersuchung einige Familienmitglieder schon sehr alt sind oder aus räumlichen Gründen später nicht mehr zur Verfügung stehen.

Eine DNA-Asservierung ist besonders bei weiterem Kinderwunsch der Eltern sehr wichtig, wenn ein Kind von einer vermutlich genetisch bedingten Erkrankung vital bedroht ist. Eine Asservierung einer möglichst großen DNA-Menge sollte bei einer mutmaßlich genetischen Erkrankung erwogen werden, wenn die Erkrankung des Kindes bislang nicht geklärt werden konnte oder derzeit keine molekulargenetische Diagnostik zur Sicherung der Diagnose bzw. zur Identifizierung der krankheitsverursachenden Mutation(en) möglich ist. Bitte geben Sie in diesen Fällen unbedingt an, dass eine möglichst große DNA-Menge asserviert werden soll.

 

Diagnostik

 

Indikation

Aufbewahrung einer DNA-Probe für spätere Untersuchung

Methodik

DNA-Extraktion und Asservierung bei 4 °C

Material

EDTA-Blut oder ggf. anderes Gewebe



zurück zur Liste