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Stüve-Wiedemann-Syndrom - LIFR

Klinische Symptomatik

Das Stüve-Wiedemann-Syndrom (STWS) ist ein schweres, autosomal rezessiv vererbtes Skelettfehlbildungssyndrom. Typisch ist eine Verbiegung der langen Röhrenknochen mit kortikalen Verdickungen sowie eine Kamptodaktylie. Darüber hinaus leiden betroffene Kinder an einer respiratorischen Insuffizienz, Schluck- und Ernährungsschwierigkeiten und lebensbedrohlichen Episoden von Hyperthermie. Die klinischen Symptome zeigen Überlappungen mit dem Schwarz-Jampel-Syndrom 2.

Genetik

Autosomal rezessiv vererbte Mutationen im LIFR-Gen (Leukemia Inhibitory Factor Receptor, Chromosom 5, 5p13.1) sind ursächlich für das STWS. Eine „frameshift" Insertion (c.653_654insT) wurde in mehreren Familien aus den Vereinten Arabischen Emiraten beschrieben.

 

Diagnostik

 

Indikation

V. a. Stüve-Wiedemann-Syndrom

Methodik

Bei der hier durchgeführten Mutationsanalyse wird der die oben beschriebene Mutation c.653_654insT enthaltene Bereich von Exon 6 des LIFR-Gens mittels DNA-Sequenzierung untersucht.

Material

2 - 4 ml EDTA-Blut oder DNA

Dauer

2 - 3 Wochen



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