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Thiamine-responsive megaloblastische Anämie, TRMA - SLC19A2

Klinische Symptomatik

Die  Thiamin-responsive megaloblastische Anämie (TRMA) ist eine seltene Erkrankung des Kindesalters. Die typische klinische Triade von Thiamin-responsiver Anämie (makrozytär), nicht-autoimmunologischem Diabetes mellitus und einer sensorineuralen Taubheit ist oft mit einer Thrombozytopenie assoziiert. Die Knochenmarkbiopsie zeigt megaloblastäre Veränderungen und "Ring-Sideroblasten". Die Symptomatik bessert sich auf eine Thiamin-Therapie.

Genetik

Autosomal rezessiv vererbte Mutationen wurden im SLC19A2-Gen (Thiamin-Transporter-Protein, THTR1) gefunden.

Häufigkeit

Nicht bekannt

 

Diagnostik

 

Indikation

V. a. TRMA

Methodik

Mutationsanalyse aller kodierenden Bereiche, angrenzender intronischer Bereiche, sowie der 5´ und 3´ nicht translatierten Bereiche des SLC19A2-Gens mittels DNA-Sequenzierung.

Material

2 - 4 ml EDTA-Blut

Dauer

2 - 4 Wochen



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