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MGZ - Medizinisch Genetisches Zentrum

Inhabergeführte Praxis und Labor für Humangenetik

FAQs

Häufig gestellte Fragen

Welches Untersuchungsmaterial wird benötigt?

Für die meisten humangenetischen Untersuchungen benötigen wir eine EDTA-Blutprobe (4ml).

Ausnahmen:

  • Bei Säuglingen oder erschwerter Blutentnahme ist eine Analyse meist auch aus einem geringeren Probenvolumen (1-2ml) möglich.
  • Für Säuglinge/Kinder oder für Patienten mit erschwerter Blutentnahme kann ein Probenbehälter für eine DNA-Extraktion aus Speichel angefordert werden. Weitere Information finden Sie hier.
  • Für eine Chromosomenanalyse (Karyotypisierung) benötigen wir eine Heparinblutprobe (4ml, bei Säuglingen ggf. auch weniger)
  • Für pränatale Untersuchungen finden Sie weitere Information hier.
  • Für die Nicht-Invasive Pränataltestung (NIPT) aus zellfreier DNA werden spezielle Blutentnahmeröhrchen benötigt, die Sie bei unserem Partner dem Ärzteverbund praena bayern anfordern können.
  • Für RNA-Untersuchungen muss das Blut in spezielle Blutentnahmeröhrchen (PAXgene Blut RNA Röhrchen) und/oder Heparin-Röhrchen abgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass die Probe möglichst spätestens am der Probenentnahme folgenden Tag im MGZ eintreffen muss. Ein Postversand über das Wochenende ist zu vermeiden.

Ausführliche Information zur Materialentnahme und Probenkennzeichnung finden Sie hier.

 

Welche Formulare müssen der Probe beigelegt werden?

Wir benötigen von Ihnen:

  • Die Einwilligung des Patienten/gesetzlichen Vertreters nach GenDG
  • Die Diagnose des Patienten bzw. Information zu Klinik, Voruntersuchungen und Familienanamnese
  • einen Auftrag, der Art und Umfang der angeforderten humangenetischen Diagnostik präzisiert.

Bitte verwenden Sie hierzu eines unserer Anforderungsformulare. 

Bei gesetzlich versicherten Patienten benötigen wir einen entsprechend ausgefüllten Überweisungsschein Muster 10 (Laborüberweisungsschein).

 

Wie finde ich die richtige Untersuchung?

Eine gute Orientierung geben Ihnen unsere fachspezifischen Anforderungsformulare, die Sie hier erhalten.

Unsere Website bietet folgende Suchfunktionen:

Unser ärztliches Team steht Ihnen sehr gerne für eine persönliche Rücksprache über eine diagnostische Strategie bei Ihren Patienten zur Verfügung.

 

Auf welchem Weg erreichen die Proben das Labor?

Der Probentransport kann per Post oder durch unseren kostenlosen Kurierdienst erfolgen.

Telefon zur Anmeldung einer Probenabholung: 089 3090 886-150
Fax: 089 3090 886-151
E-Mail: kurierdienst@mgz-muenchen.de

Eine persönliche Probenabgabe ist montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr möglich.

Pränatale Untersuchungen und weitere, besonders eilige Proben bitten wir telefonisch unter 089-30 90 8860 anzumelden. 

Proben für humangenetische Untersuchungen (EDTA-Blut, für Chromosomenanalyse Heparin-Blut) sollten möglichst rasch nach Probenentnahme versendet werden. Die Proben sind bei Raumtemperatur stabil. Eine Kühlung ist nicht erforderlich, keinesfalls die Proben einfrieren.

Adresse für Probeneinsendung:

MGZ - Medizinisch Genetisches Zentrum
Bayerstraße 3-5
Eingang Schlosserstraße 6
80335 München

Anforderungsformulare zum Download finden Sie hier.

Ausführliche weitere Information zur Probeneinsendung finden Sie hier.

 

Müssen die Proben gekühlt werden?

Nein. Bitte bewahren Sie die Proben bis zum Versand bei Raumtemperatur auf.

 

Wie frisch muss die Probe sein?

Generell sollten die Proben unverzüglich nach Entnahme verschickt werden. Die Dauer des Versandes (in der Regel 1-2 Tage) hat keinen Einfluß auf die Qualität der Probe. Proben, die freitags oder samstags entnommen werden, können problemlos am gleichen Tag versendet werden.

 

Sind für die Einsendung pränataler Proben besondere Maßnahmen erforderlich?

Pränatale Untersuchungen und weitere, besonders eilige Proben bitten wir telefonisch unter +49 89-30 90 886 0 anzumelden.

 

Ist die genetische Diagnostik eine Leistung der Krankenkassen?

Genetische Beratung und indizierte humangenetische Diagnostik gehören grundsätzlich zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen und können über einen Überweisungsschein Muster 10 (Laborüberweisungsschein) veranlasst werden. Bei einer umfangreicheren Panel-Diagnostik (Mutationssuche > 25kB) muss die Diagnostik zunächst bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden (weitere Information finden Sie hier).

Im Bereich der pränatalen Diagnostik sind der FISH-Schnelltest aus Fruchtwasser, die pränatale Microarray-Diagnostik und die NIPT (Nicht-invasive Pränatal Testung) aktuell keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und müssen als eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) veranlasst werden.

Private Krankenkassen übernehmen ebenfalls die Kosten für eine genetische Beratung. Bei Veranlassung einer humangenetischen Diagnostik erhalten Sie von uns einen Kostenvoranschlag, den die Patientin/der Patient vor Analysestart bei seiner Krankenkasse zur Bestätigung einer Kostenübernahme einreichen kann.

 

Belastet die genetische Diagnostik das Laborbudget/den Wirtschaftlichkeitsbonus?

Grundsätzlich war und ist es weiterhin so, dass die Kosten für humangenetische Untersuchungen, die über das Kapitel 11 der Humangenetik abgerechnet werden, bei der Berechnung des Wirtschaftlichkeitsbonus nicht berücksichtigt werden. Weitere Information finden Sie hier.

 

Wer darf eine genetische Diagnostik veranlassen?

Diagnostische genetische Untersuchungen haben im Gendiagnostikgesetz (GenDG) einen Arztvorbehalt. Sie können somit von jedem Arzt veranlasst werden.

Prädiktive genetische Analysen haben im Gendiagnostikgesetz (GenDG) einen Facharztvorbehalt und dürfen nur nach einer genetischen Beratung veranlasst werden. Qualifiziert für diese Beratung sind Fachärzte/ärztinnen für Humangenetik, Ärzte/Ärztinnen mit Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik oder andere Ärzte mit Zusatzqualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung.

Ausführliche Information finden Sie unserer Arztinformation „Was ist bei der Veranlassung von genetischer Diagnostik zu beachten?“

 

Wie lange dauert eine genetische Untersuchung?

Das Ergebnis einer molekulargenetischen Diagnostik liegt in der Regel nach ca. 4 Wochen vor.

Ausnahmen:

  • Eilige und pränatale Proben werden schneller bearbeitet, je nach Material und Untersuchung liegt ein Befund nach einigen Tagen bis 2 Wochen vor.
  • Das Ergebnis der Chromosomenanalyse aus Zellkulturen (Fruchtwasser, Chorionzotten, Fehlgeburtsgewebe und Hautfibroblasten) liegt nach 10-14 Tagen vor.