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Cyp2C9 (Mayzent)

Weitere Diagnostik

Multi-Gen Panel (1 Gene )

Methodik

CYP2C9-Genotypisierung (Einzelanalyse)

Sekundär progrediente MS: Zulassungsempfehlung für Siponimod (Mayzent®)

Nach positivem Votum des Ausschusses für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) der EMA, wurde nun am 23. Januar 2020 Siponimod (Mayzent®) durch die EMA (European Medicines Agency) zugelassen.1

Damit ist Siponimod neben Fingolimod ein weiterer Sphingosin-1-Phosphat (S1P)-Rezeptor-Modulator, der für die Behandlung einer sekundär progredienten Multiples Sklerose (MS) zur Verfügung steht.

Für die Gabe des in den USA seit März durch die FDA zugelassenen Therapeutikums ist eine Genotypisierung von CYP2C9 vorgeschrieben, die ebenfalls von der EMA übernommen wurde.2

CYP2C9 gehört zur Gruppe der Cytochrome P450 und spielt als Enzym eine wichtige Rolle beim Abbau bestimmter Medikamente. Siponimod (Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor-Agonist der zweiten Generation aus der Gruppe der Immunmodulatoren) ist als Medikament zur Behandlung der sekundär progredienten Multiplen Sklerose bei erwachsenen Patienten zugelassen.

Die Dosierung des Medikaments ist abhängig vom CYP2C9-Genotyp des Patienten, bei Vorliegen des Genotyps CYP2C9*3/*3 ist Siponimod kontraindiziert.

Die genetische Untersuchung vor Verabreichung von Siponimod ist unter der Gebührenordnungsposition (GOP) 32866 als Leistung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen und kann für gesetzlich versicherte Patienten abgerechnet werden. Die GOP 32866 ist mit 82 Euro bewertet. Privatpatienten zahlen beim MGZ – Medizinisch Genetischen Zentrum 470,52 Euro für die Genotypisierung von CYP2C9.


Für diese Gene des Panels steht eine zusätzliche Dosisanalyse zur Verfügung.

                                                                                 

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Unser Team steht Ihnen unter 089 /30 90 886 – 0 für Fragen konsiliarisch gerne zur Verfügung.