Epilepsien sind eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, weltweit geht man von einer Prävalenz von etwa 0,5 – 1 % aus. Sie umfassen ein breites klinisches Spektrum, das hinsichtlich Ausprägung und Schweregrad sehr variabel ist. Als Beispiel u.a. das Dravet-Syndrom, welches eine genetisch bedingte Enzephalopathie ist und sich in der Regel bereits im ersten Lebensjahr manifestiert. Die Anfälle können hierbei unterschiedliche Semiologien aufweisen, sodass eine rein klinische Diagnose oft schwierig ist.
Bei großer genetischer Heterogenität von Epilepsieerkrankungen wird der Stellenwert einer frühen genetischen Diagnostik aufgezeigt und an Beispielen die Bedeutung von genetischen Ursachen für ein Behandlungskonzept betrachtet.
Details zur Veranstaltung:
| Datum/Uhrzeit | 09.03.2022, 17:30–18:30 Uhr |
| Referentin: | Dr. med. Carolina Courage, MGZ München |
| Art der Veranstaltung: | Webinar |
| Kosten: | Die Veranstaltung ist kostenfrei |
| Zertifizierung: | 1 CME-Punkt wird beantragt |
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Fortbildung des MGZ - Medizinisch Genetischen Zentrums.
