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Knobloch-Syndrom Typ 1
Diagnostik über folgende genetische Analyse(n)/Panel möglich
Klinische Symptomatik
Das Knobloch-Syndrom ist gekennzeichnet durch eine okuläre Symptomatik schwerer Myopie, vitreoretinaler Degeneration mit Netzhautablösung sowie Makulaanomalien in Kombination mit einer (meist okzipitalen) Encephalozele. An weiteren klinischen Auffälligkeiten wurden in einzelnen Familien folgende Symptome beschrieben: Linsensubluxation, Katarakte, Hypoplasie der Lunge, ein nach rechts verlagertes Herz, einzelne Dysmorphiezeichen, generalisierte Überstreckbarkeit der Gelenke, einseitig verdoppeltes Nierenkelchsystem.
Die Symptomatik ist variabel, schwere Augenanomalien mit Visuseinschränkungen bzw. –verlust sind jedoch immer vorhanden.
Zudem spielt COL18A1 eine Rolle als Modifier des Erkrankungsalters und der Ausprägung bei primären Offenwinkelglaukomen.
Genetik
Das Gen COL18A1 liegt auf dem langen Arm Von Chromosom 21 (21q22.3). Die Erkrankung wird autosomal rezessiv vererbt.
